Ulrichsberg


Er hat eine Höhe von genau 1022 Meter. Am Gipfel wurde die Landesgöttin Noreia und ihr männlicher Kultgefährte (Cas)uontanus = Haus Wuothan’s, verehrt. Er hieß mons carantanus, also der Kärntner Berg schlechthin. Erst im 15. Jahrhundert wurde die neue christliche Kirche gebaut und dem heiligen Ulrich geweiht, wonach der Berg seinen jetzigen Namen hat (ULL-RICH = ALL-HERRSCHER).
Die im Quellheiligtum verehrte Göttin Noreia-Eisidi war auch Landesgöttin des Königreiches Norikum. Ihr war der Ulrichsberg als Mutterkult (Sonnenaufgang/Ostaraberg) geweiht. Sie wur-de von den christlichen Priestern fälschlich in Zusammenhang mit der ägyptischen Gottheit Isis gebracht und haben sie Isis-Noreia genannt. Tatsächlich steht am umgestürzt eingemauerten Stein über dem Eingang der Kirchenruine auf dem Ulrichsberg NOREIA-EISIDI, was auf reinen keltisch-heidnischen Ursprung hinweist. Sie war eine Muttergöttinn des Mondes und des Himmels (= HIM-BEL = Heim des Bhel), Spenderin von Fruchtbarkeit für Mensch, Tier und Feld, Beschützerin von Mutter und Kind und Patronin der weiblichen Schönheit. Sie waren aber auch Zuständig für Sieg, Tod, Unterwelt, Wasser und Heilung. Weil Noreia oft nackt dargestellt wurde, hat man sie auch mit der Venus-Aphrodite in Beziehung gebracht (siehe auch die Idisen bei den Germanen).
Der männliche Gefährte der Noreia-Eisidi war in der Römerzeit (Cas)uontanus, auch als Dionysos-Bacchus dargestellt. Beide waren Symbole für Lebensfreude und blühende Vegetation (Wein, Weib und Gesang). Tatsächlich jedoch heißt „CAS“ lateinisch Haus und in „UOTAN“ kann wohl jedes Kind leicht WUOTAN=ODIN erkennen, nur die hochbezahlten und daher abhängigen (Un-)Wissenschaftler dürfen das nicht.