Karnberg


Der Weg führt weiter nach Karnberg, man stürzt sich wild den Hang hinunter. Zum Teil rutschen sie, zum Teil springen sie. Zum Bremsen verwenden sie das Vierbergerkreuz oder einen unterwegs abgeschnittenen Haselstock. Auf diesem Weg wird nicht gebetet, man stößt wilde Schreie aus. In Karnberg gibt es eine Labestation, gleichzeitig wird oben erwähnte Messe gehalten. Die meisten Vierbergler ziehen vorbei.Weiter geht es nach Zweikirchen, wo man mit Glockengeläut und Böller begrüßt wird.
Der Pfarrer von Zweikirchen (=TIU-Kirche) geht mit Fahnen und Ministranten den Kreuzträgern entgegen. Wenn das Prozessionskreuz von Zweikirchen und die Vierbergerkreuze kreuzweise zusammengehalten werden, nennt man das das Kreuzbusseln.
Meist bei herrlichem Sonnenschein geht es am Vormittag weiter über das weite Glantal, über St. Leonhard mit sanftem Aufstieg über die Kulm nach Liemberg. In Liemberg ist Suppenrast, man pflückt Efeu und wer will, besucht um 10Uhr wieder eine Messe.