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Vierbergelauf 2008
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Vierberge-Wallfahrt
Vierberge-Wallfahrt (Vierberge-Lauf) 1578 erstmals beschriebene Wallfahrt
über Magdalens-, Ulrichs-, Veits- und Lorenziberg nördl. von Klagenfurt am
"Dreinageltag" (2. Freitag nach Ostern). Die über 40 km lange
Strecke wird innerhalb von 24 Stunden zurückgelegt; die Wallfahrer nehmen
unterwegs an Messen und Andachten teil, sammeln verschiedene Grünpflanzen
(Efeu, Immergrün, Wacholder) für den heimischen Herrgottswinkel und
beschenken am Wegrand sitzende Kinder mit Süßigkeiten. Entgegen früheren
Deutungen als ursprünglich, heidnisch-keltischen Kult sieht die heutige
Forschung die Vierberge - Wallfahrt im historischem Umkreis der
Karfreitagsprozessionen und Christi-Leiden-Spiele, entwickelt im ausgehenden
15. Jh. in formaler Analogie zur Jubiläumswallfahrt in Rom.EIN GEDICHT ÜBER
DEN VIERBERGELAUF Organisator Flatschacher Rudolf,
von einem der dabei war Bald nach Ostern ist´s so weit, kommt unsere
"Vierbergler" Zeit. Wir woll`n nicht länger stubenhocken, drum
machen wir uns auf die Socken, zu geh´n uralten Weg mitsammen - und stünde
auch die Welt in Flammen. Einerlei wie wird das Wetter wir sind sowieso
dabei, s´ist kein Brauch für Schwerenöter, ob´s im April ist oder Mai.
Einerlei wie wird das Wetter wir sind sowieso dabei, s´ist kein Brauch für
Schwerenöter, ob´s im April ist oder Mai. Mit der Anfahrt geht´s dann los
gutes Schuhwerk ist von Nutz´, nichts vergessen darf man bloß - Zuckerl,
Lampe, Regenschutz Wiedersiehst bekannt G´sichter, "Wie oft warst Du
schon dabei?" Aufwärts streben viele Lichter, manche schweigend, and´re
mit Geschrei. Tausendköpfig ist die Menge, wartet bis zur Mitternacht -
plötzlich rauscht´s über die Hänge, so als wär ein Sturm entfacht. Erst am
Weg, dann übers Feld, runter in den tiefen Graben. Da gibt´s nichts was uns
aufhält - schau wie eilig´s alle haben. Dort beim Fleißner erste Rast,
reinzugeh´n hat keinen Sinn, rasten schon - doch aufgepaßt ! Zuviel Zeit ist
gleich dahin Weiter geht die lange Reise unter Tanzenberg vorbei, aufwärts
werden Stimmen leise aus ist´s mit der Treiberei. Manche einzeln, kleine
Haufen stapfen dann den Berg hinan, über Serpentinen schnaufen. bis beim
Kollerwirt kommst an. Pferdegulasch, Limonade, rasch ein kurzes Schläfchen
g´macht, weiter geht´s auf steilem Pfade, immer noch ist finst´re Nacht.
Durch den Wald dann auf den Gipfel, ahnt man schon das erste Grau, schweift
der Blick über die Wipfel nichts erkennend noch genau. Erst beim Abstieg wird
es heller, leichter wird´s sich umzuseh´n, wer nicht achtgibt, der wird
schneller als er glaubt, ´nen Irrweg geh´n. Eines neuen Tag´s Beginn.
Eingekehrt wird noch beim Bauern, aber bis Zweikirchen hin kann es nicht mehr
lange dauern. Schon der Süßigkeiten harren Kinderlein am Wegesrand,
mancherorts in großen Scharen - gerne gibt der Wand´rer Hand. Gott sei Dank,
dann ist es eben, eine Zeit lang - hoffentlich, schönes Wetter soll es geben
hört man, alle freuen sich. Alle sind zusammen. Langsam steigt die Sonne auf,
läßt die Morgennebel weichen, warm wird´s schon den Kulm hinauf, hilft die
Müdigkeit verscheuchen. Einmal noch wird Schwung genommen, Liemberg ist das
nächste Ziel. Bist Du dort mal angekommen - bleibt wohl nicht mehr
halbsoviel. Nur noch über eine Kuppe, "Auf geht´s Leute, kommt zu
Tisch!" Gut schmeckt die Frittatensuppe, alle Jahre wieder frisch. Doch
bleibt nicht zu lange sitzen, s´Aufsteh´n wird ein wahrer Graus - durch den
Hohlweg heißt´s nun schwitzen: ( s wär viel schöner jetzt zu Haus ) Endlich
oben, welch ein Trugschluß, "Ist das nicht des Berges Spitze?",
brütend, doch zum Überdruß überall die Mittagshitze. Aber dann mit letzter
Kraft wird die Blutwiese bezwungen, ist der Anstieg doch geschafft Pause
schnell - für Herz und Lungen. Leise klingelt schon die Glocke, wird doch
nicht die letzte sein, matt sich auf dem Moose hocke, fromme Wünsche fall´n
mir ein. Zur Kapelle auf der Lichtung lenk ich zügig meinen Schritt, umrunde
sie in rechter Richtung, läut´die Glock mit stummer Bitt´ Wieder geht es dann
bergab, bergauf dahin auf leichtem Weg, treibe hurtig meinem Stab, bin
alsbald in Gradenegg. Was Leib und Seel´zusammenhält bekommst Du dort sofort
serviert. Das beste Ritschert auf der Welt, dazu zwei Krapfen ganz ungeniert.
Rucksack auf, s´ist wieder Zeit, der Rücken schmerzt, die Schuhe drücken,
jetzt ist´s sicher nicht mehr weit - kann schon bis nach Sörg hin blicken. Im
Vorbeigeh´n wird gegessen, einen Schnaps noch eventuell, Nachzügler sind
aufzulesen, gemeinsam geht es doppelt schnell. Schließlich ist das Ziel in
Sicht, nur bis Lorenzi noch hinüber strahlend dort im Sonnenlicht. Alle Mühen
sind vorüber. Europäischer management club europäischen management club Ja,
nun ist das Werk vollbracht. Jeder glücklich scherzt und lacht, setzt sich
dann zufrieden nieder. Nächstes Jahr woll´n alle wieder einsteh´nhier, mit
Herz und Hand, für unser Kärntner Heimatland Flatschacher, pumpe, emc, ibs,
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Weitere Informationen über den Kärntner Brauch - die Vierbergewallfahrt 2002
vierbergewallfahrt 2001
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